Warum lache ich ständig?

In letzter Zeit wurde ich mehr als oft nach Tipps zum glücklich sein gefragt. Irgendwie eine komisch Frage, oder? Aber wenn ihr mir auf Instagram und Snapchat folgt, wisst ihr, dass ich so gut wie immer mit einem strahlenden Gesicht durch die Gegend laufe. Und mich übermäßig über alles mögliche freue. Aber wie und vor allem warum mache ich das?

Das lustige ist, dass ich dieses eine Mal sagen kann: Glücklich sein kann man lernen. Ich selber habe es nämlich auch gelernt. Es ist eine Einstellungssache, so blöd das klingt. Ich selber habe Anfang dieses Jahres beschlossen, dass ich glücklich sein will. Und es hat geklappt.

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Fangen wir bei der positiven Einstellung an. Ich freue mich unglaublich über die kleinen Dinge im Leben. Gutes Essen in der Kantine. Eine Entenfamilie im Teich. Sonnenschein. Sonnenuntergänge. Oder auch ein heißer Tee und eine Decke bei Regen. Mein Kaffee und ein gutes Buch am Morgen. Apropos Morgen. Ich bemühe mich immer richtig, diese Glücksmomente zu organisieren! Jeden Morgen stehe ich etwa eine Stunde vor Aufbruch auf und frühstücke immer mindestens eine halbe Stunde mit einem leckeren Haferbrei, Kaffee und einem Buch. JEDEN Morgen! Das ist der Glücksmoment Nummer eins. Und auch über den Tag hinweg gebe ich mir stets Mühe mir selber kleine Freuden zu bereiten. Ich nehme auch jede Möglichkeit an Freunde zu sehen oder zu reisen. So ist nicht schwer, immer fröhlich zu sein.

Und nun das Gegenstück – was ist, wenn etwas im Leben wirklich schlecht läuft? Bleibe ich dann auch fröhlich? Nun, stellt euch mal diese Situation vor: ihr seid in der Uni. Ihr bestellt euer Essen, freut euch auf ein tolles Pastagericht, und merkt dann, dass das Gericht fast nur aus puren Nudeln bestellt. Bäh, die Laune sinkt. Beim Essen bekommt ihr einen Anruf. Ihr hattet euch die Woche zuvor auf eine Wohnung beworben. Kommt wenigstens jetzt die gute Nachricht des Tages? „Leider müssen wir Ihnen mitteilen…“. Oh mann, es könnte nicht schlimmer werden. Wird es aber. Beim Essen wegbringen stolpert ihr und das Tablett landet auf dem Boden (was mir leider viel zu oft passiert). Wie peinlich! Und jetzt passt auf. In diesem Moment wäre mein Tag früher vorbei gewesen. Gar keine Lust mehr. Ich könnte heulen! Heutzutage sehe ich das komplett anders. Natürlich ärgere ich mich, aber ich weiß, dass motzen, mich beklagen oder gar weinen wirklich überhaupt nichts bringt. Das macht meine Laune definitiv nicht besser, sondern absolut schlechter!

Seitdem ich das bemerkt habe, komme ich mit Missgeschicken hundert mal besser klar. Mir fällt was runter? Kann man nicht ändern. Ich muss Strafe zahlen? Die 30 Euro spare ich locker wieder ein und in zwei Wochen weiß ich das eh nicht mehr. Ich hab eine Wohnung nicht bekommen? Dann finde ich halt eine andere. Ich hab Unsinn gebaut? Naja, dann lerne ich daraus und lasse es nicht wieder so weit kommen.

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Langer Text, kurze Moral.

  1. Genieß die kleinen Dinge im Leben mit vollem Herzen.
  2. Bau dir ganz viele Glücksmomente, lass es dir gut gehen und nehme jede Chance an!
  3. Sich ärgern hilft bei schlechter Laune auch nicht weiter. Das macht es nur schlimmer und ändern kannst du sowieso nichts mehr.

Ich lebe seit Anfang 2016 mit ganzer Kraft nach diesen drei Regeln und bin seitdem ein super positiver Mensch mit wirklich seltenen Krisen und seltener Traurigkeit.

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5 Comments

  1. 16/09/2016 / 15:26

    Du hast ja sowas von recht!! Gerade nach meinen letzten beiden Tagen kommt dein Text super passend 😉

    Liebe Grüße und lächle weiter so hübsch <3
    Anne

  2. Magda
    01/09/2016 / 19:49

    Die Bilder sind so schön! Und ich bewundere deine Positivität immer so sehr!

  3. Lena
    28/08/2016 / 22:21

    Schön geschrieben! Vor allem Punkt 3 ist was für mich! :)

  4. Conny
    28/08/2016 / 21:30

    Looooooooove this!
    Über all die kleinen schönen Dinge freuen und sich über nichts ärgern.
    Das ist das wichtigste.

    xxx Conny

  5. Moni
    28/08/2016 / 18:53

    Du hast so recht! Ich ärgere mich auch nicht mehr über Dinge, die ich sowieso nicht (mehr) ändern kann, das führt nämlich zu nichts. Lieber nach vorne schauen und die positiven Dinge sehen :)