Proteinpulver – ja oder nein?

Instagram, Blogs, selbst Zeitschriften und Rezeptbücher werfen seit etwa einem Jahr mit den folgenden Begriffen um sich: Whey, Proteine, Aminosäuren, Shakes. Pfannkuchen wurden zu Proteinpancakes, nach dem Training wurden Proteinshakes lebensnotwendig.

Aber ist das wirklich so?

Nach meinem Blogpost zu meiner Ernährung habe ich viele Fragen dazu bekommen, ob ich denn mit meinem Sportpensum mit dieser Art von Ernährung klar komme, oder ob ich auch Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehme. Dazu muss ich sagen, dass ich fünf bis sechs mal die Woche trainiere, davon etwa fünf mal Krafttraining mit Gewichten. Nun wird es kurz wissenschaftlich: Eiweiß ist der wichtigste Bestandteil der Muskulatur. Will man Muskeln aufbauen, muss dem Körper eine entsprechende Menge an Proteinen zugeführt werden. Macht man viel Sport, nimmt aber keine Proteine zu sich, kann das sogar schädlich sein, denn die Muskeln regenerieren nicht oder der Körper zieht das benötigte Eiweiß sogar aus den Muskeln selber, was einen Ab- statt Aufbau zur Folge hat.

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Eine ausgewogene, vielseitige Ernährung versorgt uns auf jeden Fall mit allen notwendigen Nährstoffen. Proteine aus „echten“ Nahrungsmitteln wie Eiern, Fleisch, Fisch und Milchprodukten sind für die Normalsterblichen (also keine Bodybuilder) die beste Option um an Eiweiß zu kommen. Nun wisst ihr ja vielleicht, dass ich eine Milchallergie habe und außerdem wirklich sehr sehr wenig Fleisch, Fisch oder Eier esse.

Deshalb habe ich mich vor kurzem tatsächlich durch die Fitmart-Homepage gestöbert und mir tatsächlich Proteinpulver besorgt. Ich weiß jetzt schon, dass ich kein Whey-Junkie werde, wie viele Fitnessblogger es sind, aber es dann und wann nach einem harten Training zu mir zu nehmen oder es morgens für eine Extra-Ladung Protein in meinen Haferbrei zu mischen, ist tatsächlich eine ganz gute Option, denke ich. Bei Proteinen ist es natürlich auch super wichtig darauf zu achten, ob die Qualität stimmt. Wisst ihr, dass schlechte Nahrungsergänzungsmittel einfach vom Körper ausgeschieden werden, weil der sie nicht aufnehmen kann?

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Deshalb habe ich mich auch für das hochwertige ESN Designer Whey entschieden, von dem Filmart ganz viele verschiedene im Sortiment hat. Wie ihr auf der Seite lesen könnt, ist es qualitativ sehr hochwertig und wird deshalb optimal von den Muskeln aufgenommen. Außerdem wird es in Deutschland hergestellt. Wobei ich zugeben muss, dass ich es eigentlich vor allem bestellt habe, weil die ganzen Geschmacksrichtungen so toll klangen. 😉 Cinnamon Roll ist definitiv mein Favorit in Haferbrei, Banane mische ich in mein Bananeneis und Haselnuss schmeckt traumhaft in Sojajogurt – wie Monte von Zott, das ich als Kind geliebt habe! Welches würdet ihr bestellen?

Also um es zusammenzufassen: Nahrungsergänzungsmittel machen Sinn, wenn man wirklich sehr viel trainiert, sich nicht ganz ausgewogen ernährt oder man halt echter Bodybuilder ist. Also glaube ich, dass sie im Moment absolut das Richtige für mich sind! Und jetzt brauche ich eure Tipps:

Was sind eure besten Rezepte, worein mischt ihr euer Whey am liebsten?


In Zusammenarbeit mit Fitmart

 

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5 Comments

  1. 13/07/2016 / 12:59

    Hallo liebe Lottie!

    Erst mal vielen Dank für diesen tollen Post! Der kam tatsächlich gerade richtig, da ich mich auch schon länger mit der Frage beschäftige, wie viel und welches Proteinpulver denn „nötig“ und gut ist. Ich benutze es nur so ein bis drei mal die Woche in Smoothies, Haferbrei, Quark oder Joghurt oder Pancakes.

    Ich hätte da mal noch eine Frage an dich: Wie stehst du denn eigentlich zu Süßstoffen im Proteinpulver? Manchmal wundert es mich, dass da niemand von den FitnessbloggerInnen drauf eingeht. In vielen Pulvern ist ja Acesulfam-K drin, was in bestimmten Mengen als krebserregend gilt, und auch bei Sucralose ist man sich inzwischen wohl nicht mehr ganz so sicher, ob das unbedenklich ist. Selbstverständlich kann und soll das jeder für sich selbst entscheiden, aber ich würde trotzdem gerne einfach mal wissen, wie du dazu stehst – ob du darauf überhaupt achtest oder ob dir das relativ egal ist usw. Danke schon mal! :)

    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag in London!

    Anna xx

  2. Britta
    08/07/2016 / 09:50

    Hallo liebe Lottie.
    Aktuell benutze ich das Whey von myprotein und zum ersten Mal habe ich es mir in der Geschmacksrichtung Cookies & Cream bestellt – ich bin begeistert! Da ich eh total auf Süßkram stehe (ohne mein Stück Schokolade am Tag werde ich grantig), ist es für morgens in mein Porridge perfekt!
    Da ich einem Vollzeit-Job nachgehe, koche ich mein Haferflocken-Leinsamen-Dinkelkleie-Gemisch mit dem Whey und Wasser in der Mikrowelle auf bis es schön breiig ist. Danach habe ich noch Magerquark unter und toppe das ganze mit Banane und sonstigen Früchten meiner Wahl :) Natürlich ist das auch mit allen anderen Geschmacksrichtungen möglich.

    Weitere Optionen, bei denen ich mein Whey verwende sind Pancakes (Vanille-Zimt ist besonders gut!), meinem abendlichen Quark-körnigen-Frischkäse-Gemisch (hier kommen aber auch häufig Flavdrops zum Einsatz), in Smoothies, beim Backen bspw. von Bananenbrot.

    Dazu muss ich sagen, dass ich auch drei-viermal die Woche Krafttraining mache und eine Ausdauereinheit. Außerdem schmeckt es mir tatsächlich einfach gut 😉

    Liebe Grüße aus dem Norden,
    Britta

  3. Linda
    03/07/2016 / 11:58

    Hallo liebe Lottie,

    mir geht es auch hier wieder ähnlich. Ich mache hauptsächlich intensives Krafttraining (nicht ganz so viel wie Du, eher drei bis vier Mal die Woche) und nehme wenig tierische, eiweißhaltige Produkte zu mir. Um meinen Bedarf besser zu decken, nutze ich deswegen auch Whey. Das von Esn finde ich auch super sowie das von Fitnessguru. Die Sorten sind auch richtig lecker! Ich nutze es häufig zum Frühstück im Porridge, Pancakes, Waffeln oder Mugcake. Ich esse morgens nämlich fast immer süß :) heute hab es auch Proteinpancakes.

    Ich freue mich schon auf Deinen nächsten Blogpost!

    Liebe Grüße
    Linda

    • 05/07/2016 / 12:59

      Mhhhh! Das klingt so gut! Mugcakes hab ich ewig nicht mehr gehabt, danke für den Tipp! Ich glaube als nächstes bestelle ich Vanillewhey oder so, was gut als Süßstoff für Pancakes und so funktionieren würde. Da finde ich die jetzigen Geschmäcker vielleicht doch etwas zu stark für.
      Danke für all deine Unterstützung, du bist toll, liebe Linda!
      <3
      Lottie

      • Linda
        05/07/2016 / 21:51

        Hallo liebe Lottie,

        gerne :) Vielleicht magst Du dann ja mal Dein Mugcake-Rezept verraten, ich bin da immer auf der Suche nach Inspiration. :) Vanille-Whey ist echt perfekt dafür, aber Schokolade geht auch gut 😉 Das Double Chocolate von Fitnessguru zum Beispiel (500 g Dose) ist meeeegaaaa! Damit und mit Schmelzflocken den Mugcake – ein Traum! Und am besten noch ein Stück Zartbitter-Schokolade in die Mitte, dann hast Du noch einen flüssigen Kern. Das darf mal sein :)

        Und zur Unterstützung: ist doch logisch! Mache ich super gerne! :* <3

        Herzliche Grüße
        Linda