Naschen (nicht) erlaubt?

Wir ihr sicherlich von meinen neuesten Blogposts und Vlogs wisst, war ich im Sommer in London. Während der Wochen dort habe ich viele Nachmittage und Abende mit meinen Freunden in der Stadt verbracht. Wir wollten die Stadt richtig genießen. Und während dieser Wochen habe ich eine Veränderung in mir selbst bemerkt. Es ist nicht während der zwei Wochen passiert, sondern war ein langer Prozess, aber dort ist es mir richtig aufgefallen. Es hatte etwas mit dem Eis, den Frappuchinos, Kuchen und all den anderen Leckereien zu tun, die wir in der Stadt hatten. Wie ich mich über diese Leckereien gefühlt hat, hat mich so glücklich gemacht, und daher wollte ich das mit euch teilen.

nutrition

In London diesen Sommer habe ich sehr viel Eis, Gebäck, Brownies, Frozen Yogurt gegessen und schokoladige Getränke getrunken. Aber was noch viel wichtiger ist: ich hatte diese Leckereien ungeplant, nach Lust und Laune, ohne sie als Teil meines täglichen Ernährungsplanes einzuplanen. Und jetzt kommt das Beste: ich habe nicht drüber nachgedacht. Ich hatte kein schlechtes Gewissen. Nicht einmal.

Das ist komplett neu für mich, und hat mir die Augen geöffnet. Bis jetzt habe ich immer gedacht, dass ich nicht einfach so, mitten am Tag und ungeplant was Süßes essen kann. So ein Verhalten macht dick. Wenn ich bisher Süßes gehabt habe, dann war das fest eingeplant, denn dann hatte ich weniger zu Abend oder bin an dem Tag besonders lang gelaufen. Außerdem waren alle meine Kaffeegetränke immer zucker- und milchfrei und wenn meine Freunde Eis gegessen haben, habe ich oft Obst dabei gehabt.

Dieser Sommer war komplett anders. Ich ging in ein Café, sah einen weichen, schokoladigen Brownie, kaufte und genoss ihn. Einmal wurden in der Stadt kostenlose Cupcakes ausgegeben, und natürlich habe ich einen gegessen – und genossen! Schoko-Moccha wurde mein Lieblingsgetränk. Wenn meine Freunde spontan Eis essen wollte, habe ich mir auch eins geholt – obwohl ich eben erst sehr viel zu Mittag gegessen hatte.

Damit will ich nicht sagen, dass nun jeder anfangen soll sich ungesund zu ernähren. Absolut nicht! Aber ich selber habe gelernt Essen als eine Möglichkeit zu sehen, das Leben zu genießen. Zählen und sich selber etwas verbieten führt zu nichts gutem, eher verpasst man etwas. Während ich im Cafe saß und meinen wundervollen Brownie genoss, fragte ich mich, warum ich nie zuvor spontan Brownies gegessen habe. Ich kam zu dem Schluss, dass es daran lag, dass ich mich selber nicht akzeptiert habe. Ich war mit mir und meinem Leben unglücklich, und dachte, ein „gesunder“ Lifestyle würde es besser machen. „Gesund“ steht in Anführungszeichen, da ich eigentlich nicht denke, dass es gesund ist, sich etwas zu verbieten, sondern eher mental ungesund.

Der Grund, warum ich diese Geschichte teile, ist weil ich weiß, dass es so so viele Mädchen gibt, so denken, wie ich früher. Und ich glaube wirklich, dass der beste Weg um ein glückliches Leben zu leben, ist sich selber und seinen Körper zu akzeptieren. Nur so kann man das Leben genießen. Und Essen ist definitiv eine Art, das Leben zu genießen, und dann und wann gehört ein Stück Kuchen einfach dazu.

teddy pancakes

Natürlich muss die Balance stimmen. Ich tanze jede Menge. Ich laufe mindestens zwei bis dreimal pro Woche. Zuhause esse ich morgens meinen Haferbrei mit Obst, und Abends gibt es ausgewogene, pflanzliche Gerichte. Ich habe immer meinen BWT Wasser-Mineralizer griffbereit und trinke jede Menge Wasser, was immer dazu beiträgt, dass ich mich frisch und gesund fühle. Aber ich habe auch gelernt, dass Kuchen und Eis dazu beitragen, das Leben zu genießen, und daher erlaube ich sie mir inzwischen. Um es genau zu nehmen, denke ich gar nicht mehr über das „Erlauben“ nach – ich esse einfach dann und wann Kuchen. Ich glaube, diese Art zu denken macht den großen Unterschied. Ich genieße mein Leben. Und ein Stück Kuchen stehen zu lassen, macht mein Leben nicht besser, wie ich früher verrückterweise dachte. Ein Stück Kuchen macht mein Leben höchstens ein kleinwenig besser.


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4 Comments

  1. 10/09/2017 / 20:26

    Ich bin so froh so etwas zu lesen. Ich mache mir in letzter Zeit viel zu viele Gedanken darüber, dass ich nicht naschen darf und das tut echt ein wenig im Herzen weh.
    Ich hoffe, ich kann diese Verwandlung auch eingehen und es endlich verstehen, dass ich mich auch mal belohnen darf und Schoki nichts negatives ist:)
    Ganz Liebe Grüße und fühl dich gedrückt:)
    Anna

  2. Nina
    04/09/2017 / 10:11

    Liebe Lottie,
    ich freue mich so für dich das du diese Veränderung gemacht hast und das es dir so gut geht :)
    ich habe leider noch oft Momente wo ich mir viel zu viel Gedanken darüber mache, jedoch wird es von Mal zu Mal besser. Man muss sich einfach aus seiner Komfortzone raus trauen!
    Liebe Grüße,
    Nina

  3. 03/09/2017 / 21:16

    Ich habe mir auch einige Jahre viel verboten und hatte ständig ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal nicht nach Plan gegessen habe. Seit ein paar Monaten esse ich was ich möchte – zwar hauptsächlich gesunde Speisen, aber trotzdem gönne ich mir Schokolade, Kekse und Eis!!
    Seit ich mich so ernähre bin ich viel glücklicher – habe mehr Spaß am Leben und auch am Essen. Wie du sagst, man muss (s)eine Balance finden :)
    Wirklich sehr toller Beitrag bzw. dein gesamter Blog ist super! :)
    Liebe Grüße Nina
    http://www.bodyholic.at

  4. selfboost2017
    02/09/2017 / 16:40

    Ich finde, dass das eine GESUNDE Einstellung ist 😀 Also im Ernst, ich hatte auch eine Phase da wollte ich mir alles verbieten, was auch nur ansatzweise ungesund sein könnte. Aber die psychische Gesundheit ist mindestens genauso wichtig wie die körperliche. Und das Leben darf auch mal Genuss sein..

    Liebste Grüße,
    Alina von Selfboost

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