Erfolgreich laufen

Langsam wird es frühlingshafter und somit beginnt bei vielen wieder die Laufsaison. Sogar im Finnland schmizlt der Schnee langsam und ich bin diese Woche schon dreimal draußen gelaufen! Und da viele sich genau im Frühling vornehmen, immer weiter zu laufen, schneller zu werden oder etwas abzunehmen, dachte ich diesen Blogpost zu schreiben. Denn was das Laufen angeht, gibt es oft ein blödes Problem.

Das Problem: Du joggst regelmäßig, aber weder in deiner Zeit, deinem Tempo noch auf der Waage tut sich was? Dann geht es dir wie vielen anderen Läuferinnern, und mir auch eine sehr sehr lange Zeit lang – du läufst zu monoton! Immer die gleiche Strecke im gleichen Tempo hilft zwar dabei Routine zu bekommen und mag richtig angenehm zum Entspannen sein, aber wirklich weiterbringen wird dich das irgendwann nicht mehr. Der Körper gewöhnt sich daran.

Lustigerweise glaubte man früher, dass man einfach lang und langsam Ausdauersport machen sollte, um abzunehmen. Einfach täglich eine Stunde langsam laufen und dann werden die Pfunde purzeln. Am Anfang ist das vielleicht so, aber die Theorie ist längst überholt. Tatsächlich ist während einem kurzen intensiven Lauf der Energieverbrauch viel höher und wir entwickeln uns viel mehr weiter!

Der aktuelle Tipp ist in seinen Lauf kurze Intervalleinheiten einzubauen. Dazu suche ich mir beim Laufen einfach immer einen Punkt in etwa 500m Entfernung aus, und sprinte dann dorthin. Okay, ich gebe zu, dass ich mir das nicht wirklich gefällt. Ne, das ist sogar untertrieben. Ich hasse es. Sprinten, nachdem man schon einige Kilometer gelaufen ist – das ist eine pure Qual für die Beine. Zumindest wenn man es noch nicht so gewohnt ist. Aber ich beisse meine Zähne zusammen, überwinde meinen Schweinehund und mache es trotzdem, denn erstens ist das Gefühl danach umso besser (total ausgepowert) und zweitens ist es super effektiv. Man wird ohne es zu merken besser, ausdauernder und schneller. Und das Beste – der Körper verbrennt den ganzen Tag über mehr Kalorien als nach einem normalem Lauf. Also darf man sich ohne Probleme mit leckeren Protein-Pancakes und viel Erdnussbutter belohnen. 😉

Außerdem ist es wichtig, viel Abwechlung ins Training zu bringen. Probier neue Strecken aus, lauf mal lang und langsam, mal kurz und knackig. Und kombinier die Laufeinheit am Besten zusätzlich mit Krafttraining! Dann wird sich dein Körper ganz sicher weiterentwickeln und nicht im Training stagnieren.

Viel Erfolg, und lasst mich doch wissen wie ihr Abwechslung in euer Training bringt!

Run

sitting
Bilder von Stefan Lindauer

 


Auf dem Bild trage ich ein Laufoutfit von TAO
und die Kurzstreckenlaufschuhe Reebok ZPump Fusion 2.0

 

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6 Comments

  1. 14/03/2016 / 14:34

    Toller Post & schöne Fotos! Mir gefällt deine Laufjacke super gut – schon seit du sie auf Snapchat gezeigt hast :) Meine Zeit beim Laufen verbessert sich auch nicht mehr seit einiger Zeit, ich glaube ich muss es auch mal mit den Intervallen versuchen!

    Liebe Grüße

    Lisa von http://www.lililovely.com

    • Lottie Admin
      15/03/2016 / 10:15

      Ooooooh das freut mich! Ja, die Laufjacke liebe ich wirklich über alles – ich hab sie auch jetzt grade an.
      Intervalle sind super anstrengend aber halt wirklich echt effektiv um das Laufen zu verbessern. Ich wünsch dir ganz viel Erfolg und halt mich auf dem Laufenden wie es gelaufen ist!

    • 21/03/2016 / 15:30

      Und, wie laufen die Intervalle? 😉

      • 21/03/2016 / 15:33

        Ich war jetz 2 Wochen lang so stark erkältet, dass ich pausieren musste :( Heute geh ich das erste Mal wieder ins Studio trainieren und morgen steht der erste Lauf an. Meinst du ich sollte es gleich mit Intervallen versuchen oder erstmal wieder „normal“ laufen? :)

  2. Tamya
    12/03/2016 / 19:04

    Wirklich toller Post! Ich liebe deine Posts! Freu‘ mich schon wieder auf den nächsten :) <3 lg von headslapdiva

    • 12/03/2016 / 19:26

      Du bist so eine Liebe! Das bedeutet mir superduperviel! Danke <3