Buddha-Bowl

Hallo meine lieben Foodies!
Es gibt auf Instagram ein Gericht, das ich besonders liebe. Es ist mega bunt und hübsch und das ist bei herzhaften Speisen ja nicht so üblich (was der Grund ist, warum die meisten Blogger nur Pancakes und Haferbrei mit buntem Obst darauf posten). Dieses Gericht besteht aus ganz viel Gemüse, was es super lecker und super gesund macht.

Natürlich spreche ich von „Buddha Bowls“. Damit sind große Teller oder Schüsseln mit hübsch angeordnetem rohen und gekochten Gemüse, Getreide, Bohnen und sogar Früchten, Nüssen und Samen gemeint. Für die Bowls braucht man an sich kein Rezept, da man jedes Gemüse dafür verwenden kann, aber ich teile jetzt eins mit euch, das ihr als Inspiration verwenden könnt! Und wenn ihr tatsächlich eins nachkocht, wäre es toll wenn ihr mich taggen könnt, damit ich es auch sehen kann!

Ach ja, und wenn ihr schon Bowl-Master seid, solltet ihr diesen Post trotzdem lesen, denn ich verrate hier mein Geheimnis für Süßkartoffelpommes und meinen superleichten Hummus!

ZUTATEN
Für das Gemüse-Bowl:
1 Möhre in Scheiben
6 Kirschtomaten in Hälften
1/2 Zucchini, spiralisiert
Handvoll Kichererbsen
Handvoll Bohnen
1/2 Aubergine
1/2 Süßkartoffel
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Chilli und Paprika-Gewürz

Für den Hummus:
1 Dose (etwa 310g) Kichererbsen
1 Knoblauchzehe
1 EL Nussbutter nach Wahl (am besten Tahini oder Mandelbutter)
1 EL Olivenöl (optional)
2 EL Sojajogurt oder Naturjogurt (optional)
Zitronensaft
Salz, Pfeffer und Chilli
Frischer Koriander falls vorhanden

SO WIRD ES GEMACHT:
1. Spiralisiere, halbiere und stücken die Zucchini, Kirschtomaten und Möhren. Die werden roh serviert.
2. Brate die Bohnen, dünne Scheiben der Aubergine und die Kichererbsen etwa 10 Minuten in Olivenöl (und etwa 3EL Wasser für die Aubergine) und würze mit Salz, Pfeffer und Paprikagewürz.
3. Schäle die Süßkartoffel und schneide sie dann in Pommes-artige Scheiben. Mariniere sie in einem mix von etwa 2 EL Olivenöl, 1 EL Mandelmehl und 1 TL Salz. Ich werfe dafür immer alles in eine große Schüssel und knete es mit meinen Händen durch. Danach lege sie so auf ein Backblech, dass sie sich möglichst wenig berühren – so sollten sie knusprig und nicht weich werden. Der Ofen sollte auf 180°C vorgeheizt sein. Das Backen dauert etwa eine halbe Stunde und am Ende (etwa 5 Minuten) kannst du den Ofen nochmal hochdrehen, damit die Pommes besonders knusprig werden.
4. Für das Hummus musst du nur alle Zutaten mit einem Mixer oder Handrührgerät vermengen und es dann so sehr würzen, wie du selber magst. Ich mache mein Hummus immer sehr scharf.
5. Serviere das Gemüse hübsch angeordnet auf einem Bett von Blattspinat oder Salat mit ganz viel Hummus! Die Optik ist ja das wichtigste beim Buddha Bowl 😉 Ich wünschte, dieses Essen würde nicht so lange dauern, dann würde ich es nämlich ständig essen. Es ist übrigens auch eine tolle Idee für Reste!
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2 Comments

  1. 20/10/2015 / 23:47

    Aaaah wie gut das aussieht, da bekomme ich doch glatt noch mehr Lust mich wieder gesünder zu ernähren! Ich muss ja zugeben für Fotos taugt bei mir nur Frühstück (wenn ich weiß ich will ein Foto machen), oder wenn ich in Cafes bin, ansonsten sieht alles immer dezent langweilig bzw. eklig aus 😀
    Liebste Grüße
    Eva